Tag der Operation

Heute Nacht hatte ich sehr gut geschlafen. Einen Wecker hatte ich mir auf 6:20 Uhr gestellt, damit ich vor dem Pflegepersonal wach sein werde. Hat leider nicht ganz hingehauen, ich wurde bereits um 5:53 Uhr geweckt.

Nachdem ich mich in mein schickes Outfit geworfen hatte, wartete ich im Bett auf den bevorstehenden Besuch des Chefarztes. Zu diesem kam es aber nicht mehr. Statt dessen wurde ich um kurz nach sieben Uhr mit dem Rollstuhl in die Anästhesie gefahren.

Nach ein paar persönlichen Fragen und dem Ziel der Operation wurde mir eine Kanüle gelegt, die übrigens noch immer verweilt, und die Narkoseärtzin sagte mir, dass das Mittel in ca. 20 Minuten wirken würde.

Als das Mittel gespritzt wurde, wurde ich an den Rand des Raumes gefahren, da sich der Chefarzt nochmals von meinem Zustand überzeugen und die Rufnummer von Ellen abfragen wollte. Er zeichnete auch nochmals die Lage an und verabschiedete sich. Danach weiß ich nichts mehr.

Erst als ich kurz vor 10 Uhr wieder zu mir kam spürte ich die kleine Veränderung. Am Hals war alles mit Jod gereinigt und dementsprechend orange eingefärbt.

Gegen 10:45 Uhr kam ich aufs Zimmer, dort konnte ich etwas dösen. Wurde aber stündlich auf meine Vitalfunktionen und -werte geprüft.

Den ersten Besuch stattete mir überraschenderweise Jochen ab, der sich so oder so in Stuttgart befand. Das hat mich richtig gefreut und auch sehr übrrascht.

Ellen und K1 kamen am Nachmittag und versorgten mich mit Obst und einem Kirschplunder.

Dieser Kirschplunder ist nach dem üppigen Abendessen auch nowendig:

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Noch weiß ich nicht, wie ich jeweils drei Scheiben Weißbrot und Emmentaler satt werden sollte. Bis auf eine Banane hatte ich heute noch nichts gegessen. Frank, wie hast du das gemacht?

Aufstehen und mich bewegen darf ich zwischenzeitlich auch. Das heißt, ihr findet mich morgen in der Cafeteria 😉

Über meinen aktuellen Zustand ist man positiv erfreut. Wenn sich alles so weiter entwickelt, dann könnte ich sogar am Mittwoch schon entlassen werden. Einen Tag früher als vorgesehen. Ich lasse mich überraschen und verabschiede mich für heute.

2 Kommentare zu "Tag der Operation"

  1. Ich habe das im Klinikum PF angebotene morgendliche Frühstücksbuffet ausgiebig genutzt und mich auch mit Früchten und Säften eingedeckt.

  2. Da hattest du mehr Glück als ich. HIer gibt es leider kein Buffet.

    Essenstechnisch muss sich das Diakonie Klinikum vielleicht noch etwas von Pforzheim abschauen.

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