Zeugenaussage

Gestern hatte ich also die bürgerliche Pflicht, eine Zeugenaussage bei der Polizeidirektion Pforzheim, Abteilung Verkehrsdienste, zu machen.

Am 30.06.04 hatte ein Transporter ein bei uns geparktes Fahrzeug beschädigt und ich habe es aus meinem Fenster beobachtet.

Ich wusste nicht, dass eine Aussage sehr detailreich sein muss. Es kamen Fragen wie:

  • Haben Sie den Fahrer erkennen können?
  • Wie waren die Witterungsverhältnisse?
  • Wie lange brauchten Sie, um aus dem Fenster zu sehen?
  • Waren Ihre Fenster geschlossen, gekippt oder geöffnet?
  • u.v.m.

Im Protokoll konnte ich dann nachlesen, dass ich nicht das Kennzeichen, sondern das „amtliche Kennzeichen“ ablas.  Durch diese „beamtendeutsche“ Wortspielerein wurde meine Aussage zwei Seiten lang, von denen man auf jeder Seite noch seine Unterschrift leisten muss.

Auf jeden Fall eine interessante Erfahrung.

Franziska hatte auch noch Geburtstag, bei einem kleinen Grillabend feierten wir dann noch ein wenig ihr 15. Wiegenfest.

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